Zwischen 1930 und 1932 ließ der italienische Ingenieur Boldo im Warche-Tal einen 23 m hohen Damm bauen, um über eine Turbine Strom zu erzeugen, die jährlich 2 Millionen kWH erzeugt. Da der 120 ha große See nicht für Trinkwasser genutzt wird, sind alle Wassersportarten möglich. Hier können Sie im Sommer nach Herzenslust schwimmen, segeln und Tretboot fahren. Die Tour startet auf dem RAVeL L45a. Zwischen Bäumen und Gebüsch kann man den See erahnen. Hinter dem See, auf Höhe des Eisenbahnviadukts, das über das Warchetal ragt, öffnet sich die Landschaft. Nach wenigen Kilometern verschmilzt die Vennquerbahn mit der Vennbahn, der Sie circa fünf Kilometer entlang der Ortsgrenze von Weywertz folgen.
Vorbei an Kühen und Wiesen und so wenigen Häusern, dass sie an zwei Händen abzuzählen sind, erreichen Sie nach 13 Kilometern das Dorf Namens Berg. Hier wird der Blick auf den See das ein oder andere Mal frei. Am östlichen Ende des Stausees liegt Wirtzfeld. Sie lassen das Dorfzentrum links liegen. Ein letzter Hügel und Sie überqueren die Holzwarche und die Warche, die beide den Stausee mit Wasser versorgen.