Es gehört etwas Phantasie dazu, sich beim Besuch die mächtigen, von schiefergedeckten Spitzenhauben gekrönten Türme oder das herrschaftliche Portal vorzustellen. 1794 zerstörten französische Truppen die stolze Burg, deren Grundstein im 12. Jahrhundertgelegt wurde. Noch als Ruine auf einer Grundfläche von 55 mal 65 Metern aber bleibt die wehrhafte Anlage beeindruckend. Erhalten blieben die wuchtigen Umfassungsmauern,Turmstümpfe und der Nordwestturm in fast ganzer Höhe. Ebenfalls stehen blieb der 14 Meterhohe Bergfried. Von seiner Höhe hat man einen grandiosen Ausblick. Das Geschlecht von Reuland, das der Burg den Namen gab, starb schon im frühen 14. Jahrhundert aus. Als Burgherren folgten die Grafen von Blankenheim, später der Herzog von Luxemburg, schließlich die Herren von Pallandt, die die Burg zum komfortableren Schloss umbauten. Das in Steingemeißelte Wappen des letzten Herrn von Pallandt mit der Jahreszahl 1604 ist an der Außenmauer des südwestlichen Saalbaus erhalten. Seit 1920 ist Burg Reuland in Staatsbesitz. Zur Sammlung auf der Burg zählen Funde, die bei Ausgrabungen ans Licht gerieten. Dabei wurde auch der 14,5 m tiefe Burgbrunnen entdeckt und freigelegt.

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